„Ein Festhalten am Naidoo-Auftritt verharmlost die Gefahr, die von der Reichsbürgerbewegung ausgeht“

Medienberichten zufolge durchsuchten heute rund 250 Polizisten bundesweit 15 Adressen von sogenannten Reichsbürgern. Der Schwerpunkt der Razzia lag dabei in Oberbayern. Dazu erklärt Johannes Müller ein Sprecher des Bündnisses „Kein Hass auf Rosenheims Bühnen“:

„Spätestens seit dem tödlichen Angriff auf einen Polizisten in Georgensgmünd durch einen sogenannten ‚Reichsbürger‘, ist die Bedrohung, welche von dieser ultra-rechten Vereinigung ausgeht bekannt. Die heutige Razzia unterstreicht noch einmal die antidemokratische Ideologie dieser Bewegung. Deswegen fordern wir hiermit erneut die Ausladung Naidoos vom Rosenheimer Sommerfestival. Naidoo ist durch seine Interviewaussagen und seinem Auftritt auf einer Kundgebung der Reichsbürger zu einem Aushängeschild der Reichsbürger-Bewegung geworden. Ein Festhalten am Auftritt von Naidoo ist unserer Meinung nach eine unverantwortliche politische Botschaft, welche die Ansichten von Reichsbürgern nicht nur verharmlost sondern auch legitimiert. Gerade öffentliche Einrichtungen und Institutionen müssen sich dessen bewusst sein und daran messen lassen. Dies betrifft auch die Stadt Rosenheim und Teile des Rosenheimer Stadtrats.“

 

 

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